Verbrechen der evangelischen Kirche seit 2010

Schwarzbuch der evangelischen Kirche

Der Theologe Nr. 43 (Schwarzbuch “Katholische Kirche”) und Der Theologe Nr. 44 (Schwarzbuch “Evangelische Kirche”) sind die Fortsetzung der drei Ausgaben Der Theologe Nr. 24 (Die Kirche und die Hölle auf Erden)Der Theologe Nr. 24a (Sex-Verbrechen und -Vergehen in der Kirche) und Der Theologe Nr. 24b (Verbrechen, Vergehen, Skandale und Verharmlosung von Grausamkeiten in der Kirche). Mehr zum Hintergrund dieser Studien lesen Sie in jenen Ausgaben.

Es geht zum einen darum, dass die Kirche sich nicht mehr “christlich” nennen soll, um den Namen des Jesus, des Christus nicht mehr zu missbrauchen und in den Schmutz zu ziehen. Denn weder die Lehre stimmt mit Christus überein (siehe dazu Der Theologe Nr. 25) noch zigtausendfach das Tun. Vielmehr sind die Großkirchen und ihre Amtsträger heute vergleichbar den Gegenspielern von Jesus von Nazareth vor ca. 2000 Jahren.
Zum anderen tut sich ausgerechnet die Kirche damit hervor, auch friedfertige religiöse Minderheiten bis hin zum Rufmord zu verleumden, zu diskriminieren, vor ihnen zu warnen und ihnen teilweise sogar das Existenzrecht abzusprechen. In Wirklichkeit wird dabei das eigene Fehlverhalten oder gar eigene Verbrechen auf andere projiziert.

Alleine diese ganz offiziell praktizierten Inquisitions-Techniken der Institution Kirche würden bereits ein eigenes “Schwarzbuch” füllen und sie werden in Der Theologe Nr. 12 näher beleuchtet.

Jesus von Nazareth über die Religionsvertreter Seiner Zeit:
“Innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat”
(Matthäus 23, 27, Lutherübersetzung)

In dieser Ausgabe des Theologen geht es allerdings um das eigene Tun derer, die ihre Religion vom Staat privilegieren lassen, während sie andere verleumdet. Es wird ihr also einmal ein Spiegel vorgehalten. Und was bei den heutigen Theologen und Schriftgelehrten mehr und mehr ans Tageslicht kommt, übertrifft vielfach die negativen Taten der Theologen zur Zeit von Jesus.

Schon Jesus von Nazareth hatte gelehrt, sich nicht von schönen Worten oder intellektuell versierten Predigten blenden zu lassen, sondern auf das Tun zu schauen: “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen”, so sein Rat (Matthäus 7, 36).

Die Meldungen werden im Folgenden nach Aktenzeichen aneinander gereiht, ohne dass die zugrunde liegenden Sachverhalte nach Thema und Schwere gewichtet werden. Wir urteilen hier also nicht.

Auch sind aufs Ganze gesehen die meisten Verbrechen und Vergehen gar nicht aufgeführt, denn die Dokumentation ist aufgrund der unübersehbaren Fülle nur beispielhaft und wurde anfangs mit Fakten aus dem Jahr 2010 zusammen gestellt. In jüngerer Zeit [vor allem seit 2015] wurde sie aus Zeitgründen nur noch selten ergänzt.

Das bis dahin Dokumentierte spricht für sich. Sie kann dabei sowohl Informationen über Pfarrer und Theologen als auch andere kirchliche Mitarbeiter oder Mitglieder enthalten.

Und um einen gefühlsmäßigen Eindruck vom Ausmaß der Verbrechen und Skandale zu bekommen, kann es sinnvoll sein, einmal der Reihe nach einfach nur nachfolgende Überschriften zu lesen.

“Über das evangelische Machtsystem wird noch einiges aufzuklären sein: Wie auch hier Missbraucher mit den Vertuschern eine unheilige Allianz bildeten.” (DIE ZEIT Nr. 30 vom 22.7.2010)